Mehrtagestour empfohlene Tour

4-Tages-Wanderung von Großarl nach Hüttschlag

Mehrtagestour · Großarltal
Verantwortlich für diesen Inhalt
Tourismusverband Großarltal Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Aigenalm - Paulhütte, 1.280 m
    Aigenalm - Paulhütte, 1.280 m
    Foto: Tourismusverband Großarltal, Tourismusverband Großarltal
m 2500 2000 1500 1000 500 40 30 20 10 km
Wunderschöne Mehrtageswanderung von Großarl über die verschiedensten Gipfel nach Hüttschlag.
schwer
Strecke 47,8 km
21:30 h
3.643 hm
3.487 hm
2.467 hm
881 hm

Tag 1:
Ganz gemütlich geht es vom Ortszentrum Großarl über den Fuß- und Radweg ins Mandldorf. Ab hier Aufstieg auf die Aigenalmen. Durch den Fichtenhochwald gelangen Sie stetig bergauf. Nach einem kleinen Jagdhäuschen und einer Fütterung kommen Sie zur unteren Aigenalm -  die Aigenalm-Paulhütte. Hier gibt es neben einer Jause mit selbstgemachten Köstlichkeiten auch ein paar warme Gerichte. Nach ca. einer Viertelstunde kommen Sie zur Aigenalm-Mandlhütte. Auch hier werden Sie mit Köstlichkeiten aus der eigenen Produktion verwöhnt. Auf dieser Alm verbringen Sie die erste Nacht.

Tag 2:
Nach einem leckeren Almfrühstück geht es weiter durch einen großen Talkessel, vorbei an der Pucher-Hütte (nicht bewirtschaftet) kommen Sie zur Schmalzscharte. Weiter geht es über das Frauenkar bis zum Frauenkogel. Hier erwartet Sie ein besonders schönes Gipfelkreuz mit einem riesigen Edelweiß. Es wurde von der Bergrettung Großarl in Gedenken an die verstorbenen Kamaraden aufgestellt. Anschließend Aufstieg auf den höchsten Grasberg Europas, dem Gamskarkogel. Die Aussicht hier oben hat Weltberühmtheit erlangt, es ist einfach einzigartig. Man sieht über die ganze Kette der Hohen Tauern und über die nördlichsten Kalkalpen, vom Wilden Kaiser bis hin zum Dachstein. Nach dem etwas anstrengenderen Aufstieg haben Sie sich auf jeden Fall eine Rast auf einer bewirtschafteten Hütte verdient. Die Bad Gasteiner Hütte (= Gamskarkogelhütte) kommt da genau richtig mit ihren Köstlichkeiten. Gestärkt geht es über die Tofernscharte und Tofernalm (nicht bewirtschaftet) bergab zu Ihrem Quartier für die zweite Nacht, die Harbachalm. Es ist eine alte Bergknappenhütte aus dem 17. Jhd. Das ganze Tofern- aber auch das Reitalmgebiet dienten früher dem Kupferabbau. Hier müssen Sie unbedingt das Apfelbrot probieren, das ist eine Mischung zwischen Rührkuchen und Früchtebrot.

Tag 3:
Ausgeruht geht es runter bis zum Bauernhof Hinterfeld, weiter über den Wallner-Steig zum Parkplatz Hebsanger. Ab hier geht es über die Forststraße auf die Reitalm. Nach einer kurzen Einkehrpause geht es über einen schmalen Steig bergwärts zur Roßkarkopfscharte. Der Abstieg führt Sie vorbei an der Hinterkaseralm (nicht bewirtschaftet) zur Vorderkaseralm. Die fleißigen Wanderer werden hier mit verschiedenen Köstlichkeiten verwöhnt. Danach geht es zur Hub-Grundalm. Das Hubalm-Gebiet zählt zu den wildreichsten Gegenden bei uns im Großarltal. Es kann schon einmal vorkommen, dass Sie, ganz besonders im Herbst, einen Hirsch brunfen (=röhren) hören oder, dass Ihnen ein Reh über den Weg läuft... Anschließend Aufstieg auf die Hühnerkaralm. Hier verbringen Sie die 3. Nacht.

Tag 4:
Gestärkt steigen Sie auf die Hühnerkarscharte auf. Das war aber schon das anstrengendste Stück des heutigen Tages, denn ab jetzt geht es nur noch bergab bzw. geradeaus. Zuerst erreichen Sie die Aschlreitalm (nicht bewirtschaftet) und anschließend die Hirschgrubenalm. Hier wartet eine schmackhafte Jause aus Produkten der eigenen Landwirtschaft auf Sie. Anschließend geht es zum Gasthof Talwirt und zum Bauernladenstüberl. Bei beiden können Sie einkehren, es gibt verschiedene regionale Produkte aus dem Großarltal zu probieren. Bevor es mit dem Postbus nach Großarl geht, können Sie auch noch einen Abstecher ins Talmuseum vom Großarltal machen.

Autorentipp

Auf den Aigenalmen müssen Sie unbedingt den Kaiserschmarrn probieren.
Profilbild von Tourismusverband Großarltal
Autor
Tourismusverband Großarltal
Aktualisierung: 25.01.2022
Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Gamskarkogel, 2.467 m
Tiefster Punkt
881 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 5,37%Schotterweg 23,09%Naturweg 22,24%Pfad 49,27%
Asphalt
2,6 km
Schotterweg
11 km
Naturweg
10,6 km
Pfad
23,5 km
Höhenprofil anzeigen

Einkehrmöglichkeiten

Hirschgrubenalm, 1.564 m
Harbachalm, 1.612 m
Hühnerkaralm, 1.700 m
Vorderkaseralm, 1.719 m
Aigenalm-Mandlhütte, 1.342 m
Reitalm, 1.600 m
Aigenalm-Paulhütte, 1.280 m
Hub-Grundalm, 1.311 m
Gasthof Talwirt
Bauernladenstüberl

Start

Ortszentrum Großarl (883 m)
Koordinaten:
DD
47.239863, 13.199605
GMS
47°14'23.5"N 13°11'58.6"E
UTM
33T 363739 5233391
w3w 
///schilf.planschen.volle
Auf Karte anzeigen

Ziel

Talschluss Hüttschlag

Wegbeschreibung

1 Tag: Vom Ortszentrum Großarl (Parkmöglichkeit bei der ENI Tankstelle) entlang der Achenpromenade Nr. 10 bis zum Landhaus Neumayr (ca. ½ h von Ortszentrum Großarl), folgen Sie dem Panoramaweg (Nr. 10) bis ins Mandldörfl, biegen Sie nach rechts ab und gehen Sie am Weg Nr. 41 bis zu den Aigenalmen (Aigenalm-Paulhütte, 1.280 m und Aigenalm-Mandlhütte, 1.342 m) ca. 1 ½ h. Gesamtgehzeit ca. 2 h.

2. Tag: Aufstieg von der Aigenalm-Mandlhütte, 1.342 m über den Pucher zur Schmalzscharte, 2.159 m über den Weg Nr. 41 (ca. 2 h). Aufstieg zum Frauenkogel, 2.424 m am Weg Nr. 41 (ca. 1 h), weiter zum Gamskarkogel, 2.467 m am Weg Nr. 43 (ca. ¾ h), dem höchsten Grasberg Europas. Abstieg am Weg Nr. 43, 513 bzw. 502A zur Tofernscharte, 2.091 m (ca. 1 1/2 h), talwärts geht es am selben Weg zur Tofernalm, 1.820 m (nicht bewirtschaftet, ca. 1 h), schließlich zur Harbachalm, 1.612 m (ca. 1/2 h). Gesamtgehzeit ca. 6 ¾ h.

3. Tag: Abstieg zum Bauernhof Hinterfeld (Weg Nr. 43, ca. 1 h), weiter über den Wallner-Steig (Nr. 20) zum Parkplatz Hebsanger (1.297 m, ca. ½ h), folgen Sie der Forststraße taleinwärts zur Reitalm, 1.600 m auf dem Weg Nr. 44 (ca. 1 ¼ h). Von der Reitalm führt ein schmaler Steig bergwärts zur Roßkarkopfscharte, 2.185 m (ca. 1 ½ bis 2 h), auf dem Weg Nr. 45 zur Hinterkaseralm, 1.779 m (nicht bewirtschaftet, ca. 1 h). Von hier über den Wanderweg Nr. 45 zur Vorderkaseralm, 1.719 m (ca. ½ h), weiter zur Hub-Grundalm, 1.311 m am Weg Nr. 45A (ca. 1 h). Von dort steigen Sie zur Hühnerkaralm, 1.700 m am Weg Nr. 46 (ca. 1 h) auf. Gesamtgehzeit ca. 8 h.

4. Tag: Aufstieg zur Hühnerkarscharte, 2.048 m am Weg Nr. 46 (ca. 1 h). Abstieg am Weg Nr. 47 zur Aschlreitalm, 1.785 m (nicht bewirtschaftet, ca. 1 ¾ h), weiter talwärts zur Hirschgrubenalm, 1.564 m am Weg Nr. 47 (ca. 1 h). Abstieg über den Weg Nr. 25 zum Gasthof Talwirt und Bauernladenstüberl (ca. 1 ¾ h). Rückfahrt mit dem Postbus ins Ortszentrum von Großarl. Gesamtgehzeit ca. 5 ½ h.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Postbus Linie Nr. 540, Wandertaxi Großarltal

Anfahrt

Fahrt mit dem PKW oder dem Postbus Linie Nr. 540 ins Ortszentrum von Großarl.

Parken

Tankstelle Viehhauser in Großarl (Eni-Tankstelle)

Koordinaten

DD
47.239863, 13.199605
GMS
47°14'23.5"N 13°11'58.6"E
UTM
33T 363739 5233391
w3w 
///schilf.planschen.volle
Auf Karte anzeigen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte Tappeiner Nr. 311

Ausrüstung

Bergschuhe mit Profilsohle, etwas Obst, Getränke (Getränkeflaschen zum Wiederbefüllen), Wind- und Regenschutz, Toilettenartikel, warme Kleidung und Kleidung zum Wechseln, Taschenlampe, Mini-Apotheke, Wanderkarte, Sonnencreme, Schokolade- oder Müsliriegel, …

Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

Verfasse die erste Bewertung

Gib die erste Bewertung ab und hilf damit anderen.


Fotos von anderen


Schwierigkeit
schwer
Strecke
47,8 km
Dauer
21:30 h
Aufstieg
3.643 hm
Abstieg
3.487 hm
Höchster Punkt
2.467 hm
Tiefster Punkt
881 hm
Von A nach B aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

Statistik

  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
Funktionen
Karten und Wege
  • 13 Wegpunkte
  • 13 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.