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Steiglkogel 2204m

Bergtour · Dachstein-Gebirge
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ÖAV Sektion Braunau Verifizierter Partner 
  • Von der Oberhofalm zur Unterhofalm
    / Von der Oberhofalm zur Unterhofalm
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Steiglkogel aus dem Kessel
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Bischofsmütze am Weg zum Steiglpass
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Felsbarriere zum Steiglpass
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Steiglkogelfels
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Eisgrubenturm und Steiglkogelwestgrat aus dem Steiglpass
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Graben in der Nordflanke des Westgrats
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Steilrinne zur Nordscharte
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Steilrinne aus der Nordscharte
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Querung der Ostflanke
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Rechtsschwenk in den Kamin
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Kaminrinne
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / gestufter Fels rechts der Rinne
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Kaminausstieg
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Gipfelwiese ist deutlich steiler als am Bild
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Nordhang vom Gipfel
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Bischofsmütze vom Steiglkogel
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / vom Nordgrat in die Kaminrinne
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Querung zur Nordscharte
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Rinnenabstieg unter dem Eisgrubenturm
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Rinnenquerung zum Westgratfels
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Eisgrubenturm und Nordscharte
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Rückblick vom Steiglpass
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Abstieg vom Steiglpass
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Steiglkogel von den Hofalmen
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
m 2600 2400 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 8 6 4 2 km
Ein eher selten bestiegener Felsgipfel im Gosaukamm, der mit kurzer, leichter Kletterei (meist seilgesichert) erklommen werden kann.
schwer
9,2 km
5:00 h
950 hm
950 hm
Der Anstieg auf den Steiglkogel ist weder eine einfache Bergtour, noch ein klassischer Klettersteig, auch keine echte Kletterroute. Ab dem Steiglpass ist der Pfad meist erkennbar, aber nur selten blassrot markiert. Die steile Rinne zur Nordscharte ist sehr brüchig und steinschlaggefährdet. Die kurze, leichte Kletterei ist seilgesichert, der sandig-grasige Gipfelhang ist exponiert und wird ungesichert begangen.

Autorentipp

Beide Hofalmen bieten lokale Kost in bester Qualität, die Hofpürglhütte bietet einfache Hüttenkost und ein fantastisches Panorama.
Profilbild von Wolfgang Lauschensky
Autor
Wolfgang Lauschensky 
Aktualisierung: 18.02.2018
Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Steiglkogel, 2.204 m
Tiefster Punkt
Oberhofalm, 1.266 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Nr. 18 Oberhofalm
Hofpürglhütte
Die Unterhofalm

Sicherheitshinweise

Absolute Trittsicherheit und etwas Klettergeschick sind nötig.

Der Anstieg ab dem Steiglpass ist recht brüchig und steinschlaggefährdet - Helm!

In der Kletterpassage sind alte Stahlseile (kaum gewartet) vorhanden.

Weitere Infos und Links

Oberhofalm: http://www.oberhofalm.at/

Unterhofalm: http://www.unterhofalm.at/

Hofpürglhütte: https://www.alpenverein.at/hofpuerglhuette/

Start

Hofalmen (1.265 m)
Koordinaten:
DG
47.477284, 13.531745
GMS
47°28'38.2"N 13°31'54.3"E
UTM
33T 389373 5259250
w3w 
///bande.reiten.imker

Ziel

Steiglkogel

Wegbeschreibung

Wir starten bei den Hofalmen und wandern den gut ausgebauten Weg über die latschenbewachsene Steilstufe zur Hofpürglhütte in einer knappen Stunde hinauf. Kurz vor der Hütte zweigen wir rechts in den Linzersteig ab. In leichtem Gefälle gelangen wir in den Kesselboden zwischen Bischofsmütze und Armkarwand hinunter. Dahinter wird ein Latschenhang bis zur Wegverzweigung angestiegen. Wir verlassen den Linzersteig nach links und überwinden das Geröllkar auf einfachem Wanderweg. Der breite Pfad windet sich nun westlich des Steiglkogels über mehrere Felsstufen zum Steiglpass hinauf. Die exponierten Felspartien sind dabei seilgesichert.

Beim Steiglpass zweigen wir vom gut markierten Weg rechts ab und wandern auf schmalem, sandigen Pfad in der Nordflanke des Westgrates zur schon sichtbaren Anstiegsrinne. Dabei werden drei (lange in den Sommer hinein schneegefüllte) erodierte Steilrinnen auf schmalen Trittspuren durchquert. Die breite Steilrinne wird zuerst in kurzen Kehren zentral im Geröll angestiegen, dann wird rechts auf den grasigen Steilrücken ausgewichen. Ist der Fuß des Westgratfelses erreicht, durchquert man die brüchige Rinne (seilgesichert) nach links bis unter den Eisgrubenturm. Entlang des Felsfußes geht es teils seilgesichert sehr exponiert in brüchigem Gestein und Steilgras in die grüne Nordscharte hinauf. Die kurze Kletterei beginnt mit einer Querung im sehr brüchigen Fels der Ostflanke, wobei ein altes, nicht optimal verankertes Stahlseil etwas Sicherheit bietet. Wir erreichen eine kaminartige Felsschlucht, der wir rechts hinauffolgen. Dabei kraxeln wir entweder seilgesichert im engen Kamin oder gut griffig über die gestufte Felsrampe knapp rechts davon zur schmalen Gratkante hinauf. Hinter ihr folgen wir kurz dem brüchigen Grat nach links und gelangen zur steilen Gipfelwiese. Gut gestufte Grastreppen oder ein bröseliger Pfad führen recht steil südwärts auf die kleine Gipfelkuppe mit Buch. Fantastische Sicht in den Gosaukamm und zur Gosauflanke des Dachsteins.

Abstieg entlang des Anstiegs.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Auf der A10 Tauernautobahn bis Eben, hier ostwärts bis Filzmoos fahren. Beim Kreisverkehr nordwärts durch den Ort bis zur Mautstelle. Auf der geteerten Mautstraße entweder mit dem Bike oder dem Auto 200HM bis zur Oberhofalm.

Parken

Ausreichend Parkplätze bei der Oberhofalm oder Unterhofalm.

Koordinaten

DG
47.477284, 13.531745
GMS
47°28'38.2"N 13°31'54.3"E
UTM
33T 389373 5259250
w3w 
///bande.reiten.imker
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Amap

ÖK50 Blatt 126 oder 3217

AV Karte Dachstein

Ausrüstung

Wanderausrüstung, evtl. Helm.

Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
9,2 km
Dauer
5:00h
Aufstieg
950 hm
Abstieg
950 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour versicherte Passagen Kletterstellen

Statistik

  • Inhalte
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