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Bergtour

Großarl: Arltörl - Schuhflicker - Aualm

· 1 Bewertung · Bergtour · Großarltal
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Tourismusverband Großarltal - Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Sonnenaufgang am Schuhflicker
    / Sonnenaufgang am Schuhflicker
    Foto: Tourismusverband Großarltal - Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
  • /
    Foto: Tourismusverband Großarltal - Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
  • / Berglandhaus im Sommer
    Foto: TVB Großarltal, Tourismusverband Großarltal - Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
  • / Aualm
    Foto: (c) TVB Großarltal, Tourismusverband Großarltal - Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
  • / Schuhflicker
    Foto: (c) TVB Großarltal, Tourismusverband Großarltal - Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
  • / Blick zum Schuhflicker
    Foto: (c) TVB Großarltal, Tourismusverband Großarltal - Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
  • / Almrosen unterm Schuhflicker
    Foto: (c) TVB Großarltal, Tourismusverband Großarltal - Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
  • / Aualm
    Foto: (c) TVB Großarltal, Tourismusverband Großarltal - Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
m 2600 2400 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 10 8 6 4 2 km

Herrliche Rundtour vom Arltörl auf den Schuhflicker und weiter zur Aualm.

mittel
11,9 km
6:00 h
916 hm
1004 hm

Diese Wanderung führt vorbei am Berglandhaus, das früher unser Skizentrum war. Bereits 1932 war das Berglandhaus eines der ersten Häuser im Salzburger Land, das für den Fremdenverkehr öffentlich zugänglich war. Das Bergland-Skiheim war für die damalige Zeit ein sehr modernes Haus, da es bereits über eine zentrale Heizungsanlage (funktionierte mit Schwerkraft) verfügte. Bereits 1937 bekam das Skiheim Strom, der durch ein eigenes Kraftwerk erzeugt wurde. Dennoch war der Weg in den Urlaub beschwerlich, es führte nämlich keine Straße hinauf, sondern man konnte das Berglandhaus nur zu Fuß, mit den Skiern oder mit Schlitten und Pferde erreichen.
In Mitte der Fünfziger Jahre im vergangenen Jahrhundert (1955-1958) erlebte das Berglandhaus einen richtigen Aufschwung: Der damalige Besitzer war niemand geringerer als Sepp Forcher. Laut Aussagen von Hedi und Sepp Forcher war die Zeit, die sie im Berglandhaus verbracht haben, die schönste in ihrem Leben.
Schön langsam wurde der Wintertourismus am Berglandhaus weniger, da die Großarler Bergbahnen gebaut wurden. Daher entdeckten die  Hüttenwirte den Sommertourismus für sich und legten sogar einen eigenen Badeteich direkt neben dem Berglandhaus an.
Heute leitet der Heil- und Chiropraktiker und Heilmasseur Sigurd Berndt das Berglandhaus.

Weiter führt der Weg auf das Arltörl, das ist der tiefste Einschnitt zwischen Großarl und Dorfgastein und diente früher als Handeslweg. Direkt am Arltörl ist eine kleine Kapelle.

Danach führt Sie der Weg zum Schuhflicker, das ist einer von drei Kalkbergen bei uns im Großarltal. Der Legende nach wurden hier zwei Schuhflicker versteinert, die am Sonntag lieber auf dem Berg gingen, anstatt den Sonntag-Vormittag in der Kirche zu verbringen (darum bilden auch zwei Spitzen den Schuhflicker).
Auf die Arlspitze, das ist die vordere Spitze, führen auch zahlreiche Kletterrouten.

Vom Schuhflicker hat man einen sehr schönen Blick auf den Schuhflickersee. Bemerkenswert ist, dass es keinen Zu- und keinen Abfluss zu diesem See gibt, der Wasserspiegel jedoch immer konstant bleibt. Der Sage nach ist er unterirdisch mit dem Tappenkarsee in Kleinarl verbunden, nachdem ein Wagenrad, das in den Tappenkarsee gefallen ist, plötzlich im kleinen Schuhflickersee gefunden worden sein soll...

Danach führt die Wanderung zur Aualm, wo Sie mit selbstgemachten Köstlichkeiten verwöhnt werden. Die Hütte wurde in den letzten Jahren neu gebaut, ist aber eine richtige Almhütte geblieben.

Autorentipp

Direkt unterhalb des Schuhflickers in nördlicher Richtung liegt der kleine, dunkelgrün schimmernde Schuhflickersee. Von der Scharte unterhalb des Gipfels sieht man bereits den Weg dorthin. Ein Abstieg zu diesem See (ca. 20 min.) lohnt sich auf alle Fälle.

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Schuhflicker, 2214 m
Tiefster Punkt
Großarl - Parkplatz Lainholzbauer, 1239 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die letzten 50 Meter auf den Schuhflicker muss man schwindelfrei sein.

Ausrüstung

Bergschuhe mit Profilsohle, Wanderkarte

Weitere Infos und Links

Gipfel im Großarltal

Start

Großarl - Bauernhof Lainholz (1242 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.248300, 13.178690
UTM
33T 362178 5234366

Ziel

Aualm

Wegbeschreibung

Anstieg über den Güterweg Rattersberg im Ortsteil Unterberg zum Bauernhof Lainholz (ca. 1 h, bis hier Fahrmöglichkeit) - ab hier führt ein schmaler Fahrweg (Weg Nr. 35) über die Waldlichtung der Roslehen-Heimalm (nicht bewirtschaftet) zum Berglandhaus, 1.613 m (nicht bewirtschaftet) – weiter auf dem Bergpfad (Weg Nr. 35) über waldfreies Almgelände zum Arltörl, 1.797 m (ca. 1 ½ h vom Lainholzbauer). Aufstieg vom Arltörl in nördliche Richtung am Weg Nr. 36 - erst bis zum Wetterkreuz (ca. 1 h) und weiter auf den Schuhflicker, 2.214 m (ca. 1/2 h). Für das letzte Stück zum Schuhflicker sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Abstieg am Weg Nr. 34 bis zur Aualm, 1.795 m. Von der Aualm Rückmarsch ins Tal bis zum Lainholzbauer (ca. 1 1/2 h) und eine weitere Stunde bis nach Großarl über Steig und Straße (Weg Nr. 34A).



Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Wandertaxi Großarltal

Anfahrt

Fahrt mit dem PKW oder Wandertaxi am Güterweg Rattersberg im Ortsteil Unterberg bis zum Lainholzbauern.

Parken

Bergbahnen Parkplatz

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte tappeiner Nr. 311


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Bewertungen

5,0
(1)
adolf pucher
03.02.2017 · Community
Sehr schöne Wanderung,und eine tolle Aussicht.Hatten einen schönen Tag in den Bergen.
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Foto: adolf pucher, Community
Foto: adolf pucher, Community
Foto: adolf pucher, Community
Foto: adolf pucher, Community
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Fotos von anderen

+ 1

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
11,9 km
Dauer
6:00h
Aufstieg
916 hm
Abstieg
1004 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit botanische Highlights Geheimtipp

Statistik

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